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5 Notes

Die Otto-Group war für eine Woche zu Gast im Betahaus Hamburg - und damit auch in meinem Büro. Im Anschluss hat Otto dieses schöne Film-Resümee gezogen. Als ich nach Feedback gefragt wurde, habe ich folgende Zeilen geschickt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich auf kommende Schritte. Glückwunsch an Otto, für diese gelungene Initiative. 

Otto… find’ ich gut. Hätte ich nur 16 Zeichen Platz für ein Feedback zum betahaus-Camp der Otto Group, würde ich wohl diesen altgedienten Slogan entleihen. Zum Glück habe ich mehr Raum, dann klingt’s auch nicht so abgedroschen:

Ich glaube, dass das Otto-Projekt allen Beteiligten gut getan hat. Dem betahaus, Otto und den Mitarbeitern der verschiedenen Gesellschaften und uns, den Coworkern. Denn wir leben in der gleichen Welt, dem gleichen Wirtschaftssystem und in mancher hinsicht doch auf komplett verschiedenen Planeten.

Da ist der Otto-Besuch vielleicht soetwas wie der erste bemannte Mars-Besuch gewesen. Es hat Spaß gemacht die Besucher bei der Landung in Empfang zu nehmen. Das war eine Abwechslung und ganz wie im echten Leben inspiriert der Besuch von Außenstehenden.

Ich überspanne jetzt mal das Bild und entleihe ein paar Parallelen aus der Science-Fiction-Welt:

1. Unglaubliche Begegnung der dritten Art: Der erste Kontakt ist per se ein besseres Thema als die Besuche 2 und folgend. Mit der frühen Initiative hat sich Otto hier schon mal als besonderes Gegenüber in die Geschichtsbücher der betahaus-Bewohner geschrieben.

2. E.T. Alle Otto-Kundschafter haben in den beta-Tagen sicher ein Gespür dafür bekommen, wie wichtig es ist, Kreativen und selbstbewussten Freien eine Umgebung zu schaffen, in der sie sich wohl fühlen. Sie werden sonst nicht nur nach Hause telefonieren wollen, sondern schlicht und einfach das Weite suchen.

3. Avatar. Es gibt klare Linien zwischen Gut und Böse. Hätten die Bewohner dieses Planeten das Gefühl, ausgenutzt zu werden oder um ihre Ressourcen betrogen, würden sie mit Abwehrkampf reagieren. Etwas konkreter: Beim ersten Besuch macht der geistige Austausch einfach Spaß. Ab dem zweiten Besuch wird die Frage nach gegenseitigem Nutzen wichtiger werden - da wird dann der Besuchte schnell zum Berater, der für seine Beratung auch bezahlt werden will. Und muss.

4. Men in black. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber ich glaube, dass wir alle hier prinzipiell freundlich gegenüber Außerirdischen eingestellt sind. Würde aber ein Konzern-Raumschiff andocken und sich entgegen unserem Code verhalten, würde die Stimmung sicher schnell kippen.

Kurzum: Die Woche hat großen Spaß gemacht. Ohne berechnend erscheinen zu wollen müsste sich bei zukünftigen Projekten aber ein direkter, auch monetärer Nutzen für die User-Seite zeigen. Es würde mich freuen, wenn es weiter geht. Und vor allem, wenn es konkret wird. Erkundendungstrupps zu senden ist eine Sache, konkrete Projekte zu stemmen eine andere. Gemeinsam neue Galaxien und unendliche Weiten entdecken, spannende Missionen zu starten - das wären schöne Fortsetzungen. Enttäuscht wäre ich hingegen, wenn die fruchtbare Zusammenarbeit mit Konzernen und mit Otto im Speziellen eines bliebe: Science-Fiction. 

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  1. valentinheyde posted this

 

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